Shoppen gegen den Januar-Blues

Shoppen gegen den Januar-Blues

Wie Händler ihren Kunden trotz Sparvorhaben durch die tristen Tage helfen und damit die Kundenbindung erhöhen können.

Manhattan Associates Inc. (NASDAQ: MANH), ein führendes Unternehmen für Supply Chain- und Omnichannel-Lösungen, hat Konsumenten im EMEA-Raum dazu befragen lassen, inwiefern Einkaufen gegen etwaige schlechte Stimmung zum Jahresauftakt helfen kann.

Nach dem festlichen Dezember ist der Januar für viele ein trüber Monat: Weihnachten und Silvester sind vorbei, draußen ist es oft kalt, nass und dunkel – und die erste Euphorie der guten Vorsätze fürs neue Jahr nimmt bereits wieder ab.

In einigen Ländern markiert der „Blue Monday“, am dritten Montag des Jahres (dieses Jahr der 17. Januar), dabei den gefühlten Tiefpunkt. Die Umfrage von Manhattan Associates zeigt, dass die Befragten in Deutschland mehrheitlich über Strategien verfügen, um der Lethargie dieses Augenblicks zu entgehen: 56 Prozent von ihnen geben an, am Blue Monday nicht mit schlechter Stimmung zu rechnen. Aktivitäten im Freien, allgemein Sport treiben sowie Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen, sind die am häufigsten genannten Gegenmittel.

So gelingt glücklich kaufen

Die Lösung, sich selber etwas zu gönnen und Einkäufe zu tätigen, erscheint 26 Prozent der Befragten durchaus als hilfreich. Allerdings haben sich 45 Prozent im Januar selbst ein Spargebot auferlegt – nach einem Monat voll mit Geschenken und Festlichkeiten durchaus nachvollziehbar.

Für Händler sind die Ergebnisse keinesfalls schlechte Nachrichten. Denn die Umfrageergebnisse zeigen auch, dass die Befragten grundsätzlich zum Beispiel vom Online-Shopping an verschiedenen Punkten des Einkaufserlebnisses Glücksgefühle empfinden (siehe Grafik 1).

„Händler sollten gerade nicht dem Januar-Blues verfallen, sondern diesen Monat ganz besonders dazu nutzen, um Kunden von sich zu überzeugen“, sagt Pieter Van den Broecke, Managing Director Benelux und Deutschland bei Manhattan Associates. „Sie haben die Gelegenheit, den Verbrauchern gerade jetzt Glücksmomente zu ermöglichen – zum Beispiel, indem sie Newsletter-Empfängern einen persönlichen Januar-Muntermacher mit attraktiven, individuellen Angeboten schicken.“ Dabei muss das Bedürfnis, sich aufzumuntern, und das Vorhaben, weniger Geld auszugeben, für den Kunden miteinander vereinbar sein. Dazu braucht es ein ausgereiftes Customer Relationship Management, aus dem sich diese Angebote präzise und effizient ableiten lassen.

Aber bitte zuverlässig

„Zudem ist es gerade in dieser Situation wichtig, dass Einzelhändler auch halten können, was sie ihren Kunden zum Beispiel in Form von Rabatten auf bestimmte Artikel oder beschleunigten Lieferzeiten versprechen, um eine positive Kauferfahrung und die entsprechenden Effekte für die Kundenbindung sicherzustellen“, so Pieter Van den Broecke. „Bestellungen, die nicht rechtzeitig, falsch oder im schlimmsten Fall gar nicht geliefert werden, wären hier doppelt schädlich. Aber sie lassen sich generell mit den richtigen IT-Systemen verhindern. Denn laut Umfrage ist der Moment, wenn die Verbraucher das bestellte Produkt sehen bzw. das Paket öffnen, für 33 Prozent der Befragten der schönste Moment im Einkaufsprozess.“

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