Der Unified Commerce Benchmark 2026 von Manhattan Associates zeigt, wie teuer Stillstand im Einzelhandel sein kann
Marktführer erzielen ein bis zu doppelt so hohes Umsatzwachstum, doch nur 7 Prozent der Einzelhändler sind echte Vorreiter im Bereich Unified Commerce
- 23. März 2026
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ATLANTA/DÜSSELDORF – 23. März 2026 – Manhattan Associates Inc. (NASDAQ: MANH) gab heute die Ergebnisse seines Global Unified Commerce Benchmark 2026 für den Fachhandel bekannt, der branchenweit umfassendsten Untersuchung darüber, wie gut Einzelhändler digitale und physische Einkaufserlebnisse miteinander verbinden, um Wachstum, Rentabilität und Kundenbindung zu fördern. Der von Incisiv, einem führenden Marktforschungsunternehmen im Einzelhandel, durchgeführte Benchmark basiert auf tatsächlichen Käufen und Rückgaben. Er analysiert mehr als 400 Fachhändler in den Regionen EMEA, Lateinamerika und Nordamerika anhand von 330 Leistungsmerkmalen, die sich auf vier wichtige Erlebnisbereiche konzentrieren: Einkauf, Bezahlung, Fulfillment und Service.
Der Benchmark 2026 zeigt, dass die Branche seit der Einführung im Jahr 2023 zwar stetige Fortschritte bei der Reife im Bereich Unified Commerce gemacht hat, jedoch nur 7 Prozent der Einzelhändler eine echte Führungsposition im Bereich Unified Commerce erreicht haben, während 33 Prozent weiterhin in der Kategorie „Basic“ verharren. Die führenden Unternehmen erzielen durch vernetzte, datengesteuerte und dennoch kundenorientierte Erlebnisse fast doppelt so hohe Wachstumsraten wie ihre Konkurrenten der Kategorie „Basic“.
Der Benchmark zeigt eine neue Wettbewerbsrealität im Fachhandel auf, in der Größe, Sortiment und Markenpräsenz allein kein Garant für Wachstum mehr sind. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören:
- KI verändert den Handel grundlegend: Es wird prognostiziert, dass KI im Einzelhandel bis 2030 weltweit einen Mehrwert von mehr als 500 Milliarden US-Dollar erzielen wird, wobei sich der Schwerpunkt von der einfachen Automatisierung von Aufgaben hin zu intelligenten Systemen verlagert, die den Bedarf vorhersagen, in Echtzeit personalisieren und Probleme lösen, bevor sie die Kunden überhaupt bemerken. KI-Einkaufsassistenten, vorausschauende Auftragsabwicklung, Personalisierung im Laden und intelligenter kanalübergreifender Support mit kontextbezogener Eskalation prägen die neue Ära.
- Die Customer Journey ist fragmentiert: Mehr als 66 Prozent der Verbraucher nutzen mittlerweile zwei oder mehr Kanäle, bevor sie einen Kauf abschließen, und wechseln dabei nahtlos zwischen Marktplätzen, sozialen Plattformen, Messaging-Apps sowie den eigenen Websites und Filialen der Einzelhändler.
- Die Wirtschaftlichkeit der Abwicklung steht unter Druck: In den vergangenen drei Jahren sind die weltweiten Logistik- und Fulfillment-Kosten um über 20 Prozent gestiegen, da Kunden schnellere Lieferungen, flexible Abwicklung und nahtlosen Service als Standard erwarten.
- Bestandsintelligenz: Echtzeit-Transparenz und dynamische Zuweisung sorgen für deutlich höhere Lagerumschläge – 50 Prozent in Nord- und Südamerika, 45 Prozent in EMEA und 27 Prozent in Lateinamerika – und tragen so dazu bei, Fehlbestände und Preisnachlässe zu verringern.
- Die Differenzierungsmerkmale von gestern sind heute Standard: 38 Prozent der Fähigkeiten, die Marktführer im Jahr 2024 von anderen unterschieden, sind bis 2026 zum Standard geworden, darunter grundlegende Echtzeit-Bestandstransparenz, digitale Zahlungsmittel und kanalübergreifender Support.
„Von Einzelhändlern wird derzeit sehr viel verlangt: Sie sollen schnellere, individuellere Einkaufserlebnisse bieten und gleichzeitig ihre Margen sichern“, sagt Katie Foote, SVP & CMO bei Manhattan Associates. „Dieser Benchmark macht deutlich, dass die Einzelhändler, die sich von der Masse abheben, dies nicht durch einen einzelnen herausragenden Kanal oder eine einzelne Funktion erreichen. Sie schaffen dies, indem sie die gesamte Customer Journey neu gestalten und das Geschäft durchgängig vernetzen – vom Einkauf über den Bezahlvorgang bis hin zum Fulfillment und Service.“
Der Benchmark 2026 zeigt zudem, wie sich der Reifegrad im Bereich Unified Commerce nach Regionen entwickelt:
- Einzelhändler in Nord- und Mittelamerika profitieren von soliden E-Commerce-Grundlagen und einer ausgereiften Dateninfrastruktur und sind führend bei der Personalisierung des Einkaufs- und Bezahlvorgangs sowie bei der Abwicklung von Warenkörben.
- Einzelhändler in der EMEA-Region zeichnen sich durch operative Konsistenz, grenzüberschreitende Auftragsabwicklung und datenschutzbewusste Kundenerlebnisse aus, die durch ein komplexes regulatorisches Umfeld geprägt sind.
- Einzelhändler in Lateinamerika schließen die Lücke schneller als jede andere Region, angetrieben durch die rasche Einführung alternativer Zahlungsmethoden, auf WhatsApp basierender Messaging-Dienste und „Mobile First“-Modelle für das Fulfillment.
„Es gibt kein universelles Erfolgsrezept für Unified Commerce. Die verschiedenen Regionen entwickeln sich unterschiedlich schnell und gehen auf unterschiedliche Kundenerwartungen ein. Eines ist jedoch klar: Einzelhändler, die in vernetzte Kundenerlebnisse und eine präzise Umsetzung investieren, profitieren von Wachstum, Widerstandsfähigkeit und einer starken Kundenbindung“, fügt Foote hinzu.
Klicken Sie HIER, um den vollständigen Global Unified Commerce Benchmark 2026 für den Fachhandel einzusehen und herunterzuladen. Erhalten Sie aktuelle Produkt-, Kunden- und Partnernachrichten direkt von Manhattan über LinkedIn.
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