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Manhattan auf der LogiMAT: KI, Unified Supply Chain und starke Partner im Fokus

Manhattan auf der LogiMAT: KI, Unified Supply Chain und starke Partner im Fokus

Vom 24. bis 26. März war unser europäisches Team auf der LogiMAT in Stuttgart. Mit 1.671 Ausstellern aus 46 Ländern und 69.856 Fachbesuchern ist sie die größte jährliche Intralogistikmesse in Europa und bietet einen umfassenden Marktüberblick und kompetenten Wissenstransfer.

 

Zentrale Gesprächsthemen an unserem Stand waren der Einfluss von KI auf Unternehmenssoftware sowie der Einsatz agentischer KI, der richtige Zeitpunkt für die Modernisierung von Unternehmenssoftware, die Vorteile einer Unified Supply Chain und unser neues Partnerformat Manhattan Alliances Connect. Hier die wichtigsten Erkenntnisse:

 

1. KI verändert Unternehmenssoftware – aber ersetzt SaaS nicht

Zwar revolutioniert KI die Art und Weise, wie Software entwickelt und genutzt wird, doch geschäftskritische Systeme folgen anderen Regeln. In komplexen Unternehmensumgebungen können die Kosten sogar steigen, wenn Unternehmen etablierte SaaS-Plattformen durch selbst gebaute KI-Lösungen ersetzen. Zudem kann es Prozesse verlangsamen. Drei zentrale Faktoren unterstreichen weiterhin den Wert von SaaS:

-        KI senkt die Entwicklungskosten von Software erheblich. Gleichzeitig steigen jedoch die Betriebskosten, da Inferenz- und Entscheidungsprozesse enorme Rechenleistung erfordern. SaaS-Plattformen helfen, diese laufenden Kosten effizient zu steuern und zu optimieren.

-        Unternehmen benötigen weiterhin klare Verantwortlichkeiten, hohe Sicherheitsstandards und regulatorische Compliance. KI allein kann diese Anforderungen nicht erfüllen, sie bringt zusätzliche Unsicherheiten mit sich. Die Service- und Governance-Ebene von SaaS wird dadurch noch wichtiger.

-        Der wahre Wert von Unternehmenssoftware liegt nicht im Code, sondern im tiefen Domänenwissen. KI kann die Entwicklung beschleunigen, ersetzt jedoch nicht die Erfahrung mit realen Geschäftsprozessen und komplexen Grenzfällen. SaaS bleibt unverzichtbar, weil es genau dieses Wissen integriert.

 

2. Der nächste Schritt: Agentische KI schafft operativen Mehrwert

Unsere Agenten gehen weit über klassische Chatbots hinaus: Sie leisten einen entscheidenden Beitrag zur intelligenten Automatisierung innerhalb der Supply Chain. Sie denken kritisch, planen komplexe Abläufe und führen Aufgaben präzise aus. Das bedeutet ganzheitliche Prozesssteuerung – von Workflows bis hin zu komplexen Entscheidungsprozessen. Dank Agent-Orchestrierung arbeiten interne und externe Agenten nahtlos zusammen. Unternehmen können entweder sofort einsatzbereite Agenten nutzen, die Teil unserer Manhattan Active Lösungen sind, oder mit Manhattan Agent Foundry eigene KI-Agenten entwickeln.

 

3. Unified Supply Chain: Warum integrierte Prozesse entscheidend sind

Herkömmliche Portfolioansätze für die Architektur von Lieferkettenlösungen schaffen künstliche Hindernisse für die Effizienz, indem sie Distribution, Personal, Automatisierung und Transport voneinander trennen. Diese Bereiche werden als unabhängige Einheiten betrachtet, doch die Zukunft liegt nicht in der Abgrenzung, sondern in der Zusammenarbeit. Die Unified Supply Chain – das perfekte Zusammenspiel der einzelnen Bereiche – ermöglicht es, in die Prozesse der gesamten Lieferkette einzugreifen, kurzfristig Änderungen vorzunehmen und so Zeit zu sparen. Die Vorteile:

-        Senkung der durchgängigen Fulfillment-Kosten durch eng abgestimmte Abläufe in Lager, Umschlag und Transport

-        Besserer Kundenservice durch mehr Flexibilität sowie eine schnellere und zuverlässigere Auftragsabwicklung

-        Höhere Anlagenauslastung und mehr Effizienz durch bestandsorientierte Versandplanung und optimierte Laderaumausnutzung

 

4. Weshalb jetzt der richtige Zeitpunkt zum Handeln ist

Bestehende Systeme laufen aus, benötigen teure Upgrades oder passen nicht mehr zu den Anforderungen? Für viele Unternehmen lohnt sich gerade jetzt der Umstieg auf Manhattan Active Supply Chain, eine branchenführende Lösung zur Optimierung der Lieferkette. Denn eine moderne Plattform muss nicht nur die aktuellen Anforderungen erfüllen, sondern auch die Innovationskraft der kommenden Jahre unterstützen. In vielen Fällen lohnt es sich, die Supply-Chain-Strategie neu zu denken, statt sich für kostspielige, komplexe Migrationen zu entscheiden. Unternehmen können ihr ERP-System modernisieren, ohne die gesamte Supply Chain gleichzeitig umzubauen – und profitieren dennoch von einer modernen, flexiblen SCM-Plattform. Das gilt über alle Branchen hinweg, insbesondere für Unternehmen mit komplexen Lager- und Transportprozessen.

 

5. Erfolgreiche Transformation braucht starke Partnerschaften

Ein weiteres Highlight der Messe war die Einführung von Manhattan Alliances Connect – einem neuen Format speziell für Beratungs- und Implementierungspartner. Das Konzept: exklusive 1:1-Meetings von jeweils 30 Minuten mit Experten von Manhattan. Der Fokus lag auf dem Auf- und Ausbau von Partnerkompetenzen rund um WMS, TMS, OMS und POS, Unified Supply Chain Commerce und KI. Die Teilnehmenden erhielten konkrete Einblicke, wie sie mit Manhattan-Lösungen erfolgreich Projekte gewinnen und umsetzen können und wie sie durch Partnerschaften den größten Mehrwert für gemeinsame Kunden schaffen.