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Momentum 2026: Das agentische Zeitalter erwacht in Las Vegas zum Leben

An zwei Tagen mit Keynote-Sessions, Kundenpanels, Technologiedemonstrationen und Diskussionen mit Führungskräften in Las Vegas versammelten sich Kunden, Partner, Analysten und Branchenführer rund um zwei klare Kernthemen.

Erstens bereiten sich Unternehmen nicht länger auf das KI-Zeitalter vor – sie setzen KI bereits ein. Zweitens schafft KI nur dann einen echten geschäftlichen Mehrwert, wenn sie mit operativer Abstimmung und menschlichem Einfallsreichtum kombiniert wird.

KI + Vereinheitlichung + menschlicher Einfallsreichtum = Erfolg

Zum Auftakt der Konferenz betonte CEO Eric Clark sowohl die Größe des Manhattan-Ökosystems als auch die Dringlichkeit der Herausforderungen im modernen Handel.

„Diese Lieferketten und Storefronts treiben mehr als drei Billionen US-Dollar des weltweiten Handels an. Wäre diese Community ein Land, würde sie zu den zehn größten Volkswirtschaften der Erde gehören.“

Clark hob hervor, dass Unternehmen in einem Umfeld agieren, das von ständigen Störungen, steigenden Kundenerwartungen, wachsender technologischer Komplexität und wirtschaftlicher Volatilität geprägt ist. Dabei argumentierte er, dass fragmentierte Systeme moderne Lieferketten- und Handelsprozesse nicht länger unterstützen können.

Eines der prägendsten Zitate der Veranstaltung fiel früh in seiner Keynote und unterstrich die kraftvolle Verbindung der Komponenten, die heute für den Erfolg erforderlich sind.

„KI plus Vereinheitlichung und menschlicher Einfallsreichtum. Das ist die Antwort.“

Dieses Thema zog sich durch die gesamte Konferenz, auf der Führungskräfte immer wieder betonten, dass KI ohne einheitliche Systeme, vertrauenswürdige Daten und starke Governance nicht erfolgreich sein kann.

Clark enthüllte außerdem, dass Manhattans neue agentische KI-Funktionen bereits dazu beitragen, Implementierungszeiten um bis zu 50 Prozent zu verkürzen – ein Beleg für den praktischen operativen Nutzen, den Kunden zunehmend realisieren.

Software, die sich an Menschen anpasst

Chief Technology Officer Sanjeev Siotia hielt einen der zukunftsweisendsten Vorträge der Konferenz, der sich darauf konzentrierte, wie sich Unternehmenssoftware im KI-Zeitalter weiterentwickelt.

„Über Jahrzehnte mussten sich Menschen an die Software anpassen. Die Zukunft gehört Software, die sich an uns anpasst.“

Siotia stellte zwei wichtige Innovationen vor: Solution Design Studio™ und Manhattan Marketplace™. Solution Design Studio ermöglicht es Unternehmen, komplexe Supply-Chain-Umgebungen mithilfe natürlicher Sprache statt über klassische technische Benutzeroberflächen zu konfigurieren und vereinfacht so Implementierung und Zusammenarbeit erheblich.

Gleichzeitig erweitert Manhattan Marketplace das Ökosystem rund um AgentFoundry™ und ermöglicht Kunden und Partnern, intelligente Agenten und Erweiterungen zu entdecken und bereitzustellen, die nativ auf ActivePlatform™ laufen.

Zusammenfassend sagte Siotia über die Philosophie hinter Manhattans KI-Strategie:

„Menschen definieren das Was. Maschinen erzeugen das Wie.“



KI in der Praxis: von der Theorie zur Anwendung

Momentum 2026 konzentrierte sich stark auf reale Kundenergebnisse statt auf theoretische KI-Konzepte. Noch bevor die Konferenz offiziell begann, nahmen mehr als 100 Kunden an Manhattans Active AI Bootcamp teil, um in praxisnahen Workshops ActiveAgents™ zu entwickeln und bereitzustellen.

Kundengeschichten während der gesamten Konferenz unterstrichen, wie Unternehmen intelligente Automatisierung bereits über Lieferketten, Filialen, Fulfillment und Transportnetzwerke hinweg einsetzen.

Ein herausragendes Beispiel kam von Zack Saylor, Director of Supply Chain Technology bei Giant Eagle, der erklärte, wie der Wave Coordinator Agent des Unternehmens Transparenz und Entscheidungsfindung in hochgradig zeitkritischen Lebensmittelprozessen verbessert.

„In der Lebensmittelbranche versenden und empfangen wir 75 % unserer Produkte noch am selben Tag, insbesondere in unseren Frischelagern. Dieser Agent hilft uns sicherzustellen, dass wir das richtige Produkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort haben.“

Dieses Beispiel verdeutlichte die wachsende Rolle von KI bei der Lösung unmittelbarer operativer Herausforderungen, bei denen Genauigkeit, Geschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit direkte Auswirkungen auf die Performance haben.

Unified Commerce wird Realität

Am zweiten Tag verlagerte sich der Fokus auf Unified Commerce und intelligente Kundenerlebnisse. Manhattan Chief Marketing Officer Katie Foote leitete Gespräche mit Führungskräften von Arc'teryx, Vineyard Vines und Belk über nahtlose Omnichannel-Prozesse.

Während der Session wurde eine wiederkehrende Botschaft deutlich: Kunden unterscheiden nicht mehr zwischen physischen und digitalen Kanälen, was bedeutet, dass Unternehmen Bestände, Fulfillment und Kundeninteraktion über einheitliche Plattformen orchestrieren müssen.

Erin Harrington, VP of Business Transformation bei Vineyard Vines, betonte, wie wichtig es ist, operative Komplexität zu reduzieren, damit sich Teams auf das Kundenerlebnis statt auf das Management von Systemen konzentrieren können.

Die Quintessenz? Unified Commerce ist nicht länger nur eine Vision – für führende Marken ist es heute operative Realität.

Eine starke Grundlage für KI schaffen

Auch Google spielte auf der Konferenz eine prominente Rolle. Jared Skinner, Managing Director of Americas Retail bei Google, diskutierte gemeinsam mit Manhattan Chief Operating Officer Greg Betz über die Grundlagen einer erfolgreichen KI-Einführung.

Skinner formulierte eine der klarsten Warnungen der Veranstaltung in Bezug auf die KI-Bereitschaft von Unternehmen:

„Wenn Sie keine guten Daten haben, haben Sie schlechte KI.“

Die Diskussion bekräftigte ein weiteres zentrales Momentum-Thema: Unternehmen, die bereits über vereinheitlichte, kontextualisierte Datengrundlagen verfügen, können schneller vorangehen und KI im gesamten Unternehmen effektiver skalieren.

Führung bleibt entscheidend

Trotz der Begeisterung rund um Automatisierung und intelligente Systeme betonte Momentum immer wieder die Bedeutung menschlicher Führung und Anpassungsfähigkeit.

Michelle Poler, Autorin von Hello Fears, ermutigte die Teilnehmenden, Unsicherheit anzunehmen und voranzugehen, noch bevor sie sich vollständig bereit fühlen. Später schloss Basketball-Legende Mike Krzyzewski den zweiten Tag mit Lektionen über Führung, Teamarbeit, Standards und nachhaltige Leistung ab.

Krzyzewski hob die Bedeutung dessen hervor, was er die „3 As“ nannte: Anpassungsfähigkeit, Verantwortlichkeit und Haltung.

Auch wenn Technologie den Wandel beschleunigen mag, hängt langfristiger Erfolg weiterhin von Führung, Disziplin und operativer Abstimmung ab. „Talent eröffnet Chancen. Standards schaffen Beständigkeit, Vertrauen und langfristige Leistung unter Druck.“

Menschen treiben Transformation und Innovation voran

Zum Abschluss der Veranstaltung kehrte Clark zu der Kernaussage zurück, die Momentum 2026 von Anfang bis Ende prägte, und erinnerte die Teilnehmenden daran, dass Technologie allein keine Differenzierung schafft.

„Die Technologie, die Ihnen hilft, einen Schritt voraus zu bleiben, kommt nicht erst noch. Sie ist bereits da. Wonach wir immer gestrebt haben, sind nicht intelligentere Maschinen. Es sind intelligentere Organisationen, die von Menschen getragen, durch Technologie vereint und durch KI beschleunigt werden.“

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