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Das moderne Lager: Willkommen in der neuen Normalität

By Ruben Braiter ,
The Modern Warehouse: Welcome to the New Normal

Es ist allseits bekannt, dass Veränderungen zum Leben dazugehören. Das ist auch Mitarbeitern im Lager bewusst. Bestellprofile und -verhalten haben sich grundlegend geändert. B2B-Unternehmen liefern deutlich häufiger und in kleineren Mengen. B2C-Kunden kaufen über mehrere Kanäle hinweg und nutzen hierfür die unterschiedlichsten Fulfillment-Optionen. Sie erwarten zudem einen schnelleren Versand, der günstig oder sogar kostenlos ist.

Die Komplexität steigt stetig. Die Lieferfenster sind enger, und die Fulfillment-Kosten steigen ständig. Das Zeitalter des Connected Commerce hat begonnen. Jetzt stellt sich die Frage: Was benötigen Sie, um in diesem Umfeld als Gewinner hervorzugehen?

Übergang zu einem einheitlichen Vertriebsmodell

Die meisten Lager sind für einen Kanal und für die Verarbeitung großer Mengen mit maximaler Effizienz ausgelegt. Warenladungen sammeln sich an und wenn die Arbeit freigegeben wird, wird das gesamte Vertriebszentrum bei voller Leistung betrieben. Das ist die klassische Welle oder „Wave“, die wir alle kennen und schätzen. Sie ist eine Fulfillment-Methode, die sich bewährt hat, und die auch heute noch von großem Wert ist. Wie aber können wir häufiger Aufträge abwickeln, und zwar in der richtigen Reihenfolge, basierend auf sich ständig ändernden Unternehmensprioritäten und Lieferdaten? Wie können wir den Durchsatz und die Kapazität fortlaufend maximieren?

Strategien, die scheitern

Heute gleichen B2B-Bestellungen immer mehr kleineren Bestellungen von Verbrauchern, und der E-Commerce-Vertrieb steigt ständig an. Daher versuchen Unternehmen verstärkt, die neue Nachfrage auf verschiedene Arten zu decken. Sie stellen mehr Vollzeitangestellte ein oder holen zu Hochsaisonzeiten Aushilfskräfte hinzu. Es ist offensichtlich, dass mit einer Vergrößerung der Belegschaft Kosten verbunden sind. Zudem müssen neue Mitarbeiter geschult werden. Produktivitätsverluste und Fehler gehören in dieser Zeit des Anlernens dazu.

Der Kauf zusätzlicher Ausrüstung und IT ist eine weitere Möglichkeit. Ein derartiger Schritt ist allerdings auch kostenaufwendig: Neue Lösungen müssen installiert, integriert und gewartet werden.

Einige Unternehmen, die sich mit der Integration von E-Commerce in ihre bestehenden Prozesse abmühen, sind zudem gezwungen, viel Geld in den Bau neuer Vertriebszentren zu investieren. Alle diese Methoden haben negative Auswirkungen auf die Gewinnmargen. Und trotzdem sind diese Maßnahmen nicht viel mehr als ein Pflaster – ein sehr teures Pflaster. 

Der Weg in die Zukunft

Und wo stehen wir heute? Die gegenwärtige Situation und die Methoden, mit denen wir die sich ändernden Kaufmuster in Angriff nehmen, sind ineffizient und nicht geeignet. Doch wie lässt sich die Nachfrage eines veränderten Marktes profitabler und besser abdecken? Glücklicherweise gibt es einen Weg, wie Sie die Kapazität Ihrer Belegschaft, Ausrüstung und Ihres Lagerbestands maximieren, ja sogar erhöhen können.

Der entscheidende Punkt dabei ist: Sie müssen flexibel genug sein, um Ihre Ressourcen stark ausgelastet zu halten. Dies gelingt mithilfe einer Auftragsabwicklungsstrategie "ohne Wellen" namens Auftrags-Streaming. Diese Lösung wurde speziell für kleinere E-Commerce-Bestellungen konzipiert und ist die perfekte Ergänzung zum Wellen-Ansatz. Bringen Sie diese Ansätze zusammen, um frei nach dem Motto Push Possible® alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

In künftigen Blogs werden wir mehr über die Merkmale der idealen Warehouse-Management-Lösung und ein Pull-Modell für die Auftragsabwicklung sprechen, damit Sie heute und auch in Zukunft erfolgreich sein können.

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